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25-05-2021

Das Sonar zur Dammwand Inspektion!

Geschrieben von Karst Beens

Kürzlich wurden unsere Dienste zur Inspektion einer stählernen Dammwand eingesetzt. Grund dafür war eine Absenkung des Pflasters hinter dem Kai. Die mögliche Ursache für die Absenkung war unbekannt, die Dammwand über Wasser zeigte keine Mängel.

Während unserer Inspektion stellte sich heraus, dass vor der Dammwand große Senkungen durch die Propellerbewegung der anlegenden Schiffe entstanden waren. An einer dieser Stellen schien die Dammwand in einer Tiefe von 6 m unter dem Wasserspiegel teilweise zusammengebrochen zu sein. Die Dammwand hatte sich um mehr als 80 Zentimeter nach vorne gesenkt. Dies war die unmittelbare Ursache für die Absenkung des Pflasters hinter dem Kai.

Schlechte Sicht aufgrund von trübem Wasser!

Während der Inspektion wurde schnell klar, dass die Dammwand nicht nur mit den Augen oder der Kamera inspiziert werden kann. Die Sichtweite war auf etwa 40 Zentimeter begrenzt. Trübes Wasser schränkte die Sicht ein. So konnten Defekte mit bloßem Auge nicht erkannt werden konnten. Daher sagen wir immer:

Das Sonar ist für eine gute Inspektion unerlässlich!

Sonarbilder vom ROV

Auch die Sonarbilder zeigten auf den ersten Blick nichts an der Dammwand. Dies war eigentlich eine Bestätigung der Kamerabilder. Wir haben keine Risse, Brüche oder gebrochene Elemente entdeckt.

Doch irgendetwas stimmte nicht, was wir aber erst am Ende der Inspektion fanden!

Wir fanden ein Versagen in der Dammwand in einer Tiefe von 5 Metern! Über Wasser war die Dammwand durch die Anker gehalten worden. Aber 5 Meter unter dem Wasserspiegel war die Dammwand teilweise zusammengebrochen. Das konnte man nur sehen, wenn man das Sonar herauszoomte, was einen Vergleich der Bilder in größerer Entfernung ermöglicht.

Aufgrund der größeren Entfernung war es leicht zu erkennen, dass die Dammwand selbst nicht mehr gerade war. Das konnten wir mit einem Programm schön ausmessen!

Was machte diese Mission zu einem Erfolg?

Die Mission war eigentlich aufgrund von drei Faktoren ein Erfolg:

-Revolution ROV

-Sonar

-Erfahrung des Drohnenführers

Ohne Sonaraufnahmen hätten wir die Krümmung der Dammwand nie bemerkt. Diese kann nur aus größerer Entfernung gesehen werden. Mit den Augen allein oder einer Kamera wäre sie daher nicht zu erkennen gewesen. Deshalb nutzen wir das Sonar von Blueprint Subsea!

Um die Qualitäten eines guten Sonars zu nutzen, ist es wichtig, dass es an der richtigen Unterwasserdrohne montiert ist! In diesem Fall enthält der Revolution ROV Zubehör, das es ermöglicht, es gerade im Wasser zu hängen. Genau aus diesem Grund können die Bilder während und nach der Inspektion gut betrachtet werden.

Das liegt auch an dem rotierendem Kopf im Revolution! Dieser ermöglicht es , im Wasser zu bleiben, während sich die Vorderseite der Drohne bewegt. Der Kopf der Drohne enthält die Kamera und das Sonar. Auf diese Weise erhält man einen weiteren Blickwinkel ohne die Drohne zu bewegen.

Der letzte Punkt ist natürlich auch wichtig: Die Erfahrung des Drohnenbetreibers.

Unser Drohnenpilot sah zum Beispiel, dass es eine Biegung gab, als er mit dem Sonar herauszoomte. Indem wir Erfahrung nutzen und nach verschiedenen möglichen Ursachen für ein Problem suchen, erhalten wir viele Ergebnisse. Außerdem hatte unser Bediener die Drohne so gut im Griff, dass die richtigen Bilder gemacht wurden. Das bedeutet einfach, dass das Gerät selbst nicht ausreicht, denn auch mit der besten Ausrüstung muss man sich die Bilder genau ansehen. Die Unterwasserdrohne ist dafür das beste Werkzeug!

Es ist eigentlich eine einfache Schlussfolgerung: Ohne das Sonar auf der Revolution wäre das nie passiert!

Verarbeitung in Berichten!

Es ist schön, dass die Bilder gemacht wurden, aber dann? Wir haben das für unseren Kunden in einem Bericht ausgearbeitet, in dem die genaue Ursache und Wirkung herausgearbeitet wird. Die Dammwand war teilweise zusammengebrochen, was zu Setzungen hinter der Dammwand führte!

Zusätzlich zu unserem Bericht gaben wir auch Ratschläge, wie das Problem gelöst werden kann und wie man es in Zukunft verhindern kann. Ganz ohne Verpflichtungen, aber H2O Drones hat über 30 Jahre Erfahrung mit Unterwasserarbeiten und Verständnis für die Anlagen. So tragen wir mit jedem Einsatz dazu bei, die Welt besser und sicherer zu machen!

Die Bildreportage können Sie in unserem YouTube-Video unten sehen!


Habt ihr eine Damwand oder andere Objekete unterwasser die inspiziert werden müssen? Oder wollt  eine (Online-)Demo? Wir helfen gerne weiter! Folgt uns in den sozialen Medien, um über unsere Entwicklungen informiert zu bleiben! Facebook, LinkedIn und YouTube.