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16-11-2021

Seenotrettung – ein Stück mehr Sicherheit mit H2O Drones

Geschrieben von Karst Beens

Was ist ein Such- und Rettungsteam?

Es gibt sechs verschiedene Arten von Such- und Rettungsteams (Flachlandrettung, Bergrettung, Höhlenrettung, Stadtrettung, Kampfrettung, Seenotrettung), die alle das gleiche Ziel verfolgen: Menschen in Not zu finden und zu retten. Jede der Rettungsteams steht vor seiner eigenen Herausforderung. Im Bereich der Seenotrettung ist eine dieser Herausforderungen das trübe Wasser, vor allem in Deutschland und den Niederlanden. Zweitens kann es immer wieder zu Strömungen im Wasser kommen, die es dem Rettungsteam erschweren, das Opfer zu erreichen.

Eine Zusammenarbeit mit Unterwasserdrohnen kann helfen, das Risiko für Taucher zu minimieren und die Effizienz der Suche zu maximieren. Um zu verstehen, wie H2O Drones den Such- und Rettungsteams am besten helfen kann, muss man verstehen, wie diese Teams arbeiten.

Eine standard Seenotrettung

Ein Such- und Rettungsteam wird eingeschaltet, nachdem eine Person als vermisst gemeldet wurde. Meistens wird bereits ein größerer Bereich genannt in dem die vermisste Person vermutet wird, zum Beispiel ein See. Daraufhin wird ein Team von Tauchern in das Gebiet entsandt. Das Team springt jedoch nicht einfach ins Wasser, um nach der vermissten Person zu suchen, sondern teilt das Gebiet in Raster ein. Jedes Raster wird dann von einem Taucher abgesucht.

Die Einteilung in Raster wird verwendet, um sicherzustellen, dass alle Teile des Gebiets abgesucht werden, und um während der Suche eine Struktur zu schaffen. Allerdings ist diese Methode auch sehr zeitaufwändig und das Team sollte so schnell wie möglich arbeiten. Nachdem das Opfer geortet wurde, bringt der Taucher es an die Oberfläche oder ans Ufer, je nach Risiko für den Taucher und das Opfer.

Wie unterstützt H2O Drones diese Missionen?

H2O Drones hat nicht den Anspruch, die derzeitigen Tauchteams zu ersetzen. Die Taucherteams und der menschliche Kontakt sind und bleiben entscheidend für die Bergung von Opfern. Es gibt jedoch Raum für Verbesserungen in Bezug auf Zeit und Effizienz, der durch die Zusammenarbeit mit unseren Drohnen gefüllt werden kann.

Eine Drohne ist innerhalb von 5 Minuten einsatzbereit, was schneller ist als ein Taucherteam. Außerdem macht der Einsatz von Drohnen die Aufteilung in Gitter überflüssig. Das GPS-System der Drohne hilft dabei, einen Überblick über die bereits abgesuchten und die noch abzusuchenden Bereiche zu behalten. Das wiederum spart Zeit, die über Leben und Tod entscheiden kann.

Neben dem Zeitfaktor können Drohnen auch die Sicht in trüben Gewässern erleichtern. Während Taucher nur ihre Augen und manchmal eine Taschenlampe haben, reicht das oft nicht aus, um klar zu sehen. Unsere Drohnen sind mit einem Sonarsystem ausgestattet, das es der Drohne ermöglicht, auch in trübem und unklarem Wasser Objekte zu erkennen.

Und schließlich sind unsere Drohnen nicht nur dazu da, den Opfern zu helfen, sondern sorgen auch für eine sichere Arbeitsumgebung für die Taucher. Jedes Mal, wenn ein Taucher ins Wasser springt, um nach einem Opfer zu suchen, sind die Bedingungen, die auf ihn warten, unklar. Dies kann zu gefährlichen Situationen für den Taucher führen, in denen er sich verfangen oder bei seinem Einsatz steckenbleiben kann. Dies gilt es vor allem zu vermeiden. H2O Drones, hilft dabei! Wir können unsere Drohne vor dem Taucher ins Wasser schicken. So kann einer sicherer Weg gefunden für den Taucher gefunden werden. So kann das Opfer sicher und schnell erreicht werden!

Zurzeit arbeiten wir bereits mit Signi Zoekhonden in den Niederlanden zusammen, um deren Rettungshundestaffel mit unseren Drohnen zu unterstützen. In unserem Blog erfahren Sie mehr über unsere Zusammenarbeit und wie unsere Drohnen dazu beitragen, Rettungseinsätze sicherer und effizienter zu machen.

 

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